alli zämä
ob dä Waldgrenze
Juf vo obe

Ein Wochenende in Juf vom 14. -16. Aug. 09

(Bericht von Andrea Müller)

16 Hunde und 14 Menschen machten sich am Freitag auf den Weg nach Juf. Der grösste Teil der Teilnehmer traf sich am Freitagmorgen im Valle di Lei zu einer ersten Wanderung entlang des Stausees. Das Valle di Lei liegt auf italienischem Boden und ist nur durch einen Tunnel erreichbar, welcher jeweils nur in einer Richtung befahrbar ist. Zum Abschluss der Wanderung wurde zum ersten Mal eingekehrt. Gemeinsam fuhr die Gruppe die letzten Kilometer nach Juf zu unserer zeitweiligen Unterkunft namens Edelweiss. Juf ist das höchstgelegene Dorf in Europa und liegt auf 2126m Höhe über Meer. Zur Begrüssung hielten Josy und Emil selbstgemachten (Hundeplatz-)Holundersirup bereit. Mmh! Nach einem währschaften Znacht wurde das selbstgebastelte Dog von Katja getestet – und für gefährlich befunden: Dieses Spiel sieht zwar harmlos, ja sogar herzig aus, aber die Teilnehmer entwickelten im Laufe der mindesten zweiständigen Spieldauer einige Aggressionen. Die Zuschauer verliessen zu später Stunde ermüdet den Schauplatz und überliessen die Spieler ihrem Schicksal.

Bereits in den frühen Morgenstunden waren einige aber wieder hellwach, marschierten dem Bach entlang talaufwärts, legten ihre Spuren und versteckten Würstli: Es wurde gefährtet! Andere waren halbwach mit ihren Vierbeinern auf Pinkeltour. Beim Zmorgen wurde das Tagesprogramm besprochen: Während sich der Grossteil für die Wanderung Juf - Stallerberg - Flühseen - Schneeverbauungen - Juf entschied, wollten sich andere im Flachland austoben. Die «Wanderung»entpuppte sich als Gebirgstour auf fast 3000 m Höhe: Da kamen einige ins Schwitzen und manche Beine schmerzten. Die Hunde allerdings sprangen unbekümmert herum und freuten sich an schier endlosem Auslauf. Unterwegs galt es als besondere Mutprobe auch noch eine Kuhherde zu kreuzen. J Details dazu werden aber geheim gehalten. Auf jeden Fall hatten wir uns den Zvieri zurück in unserem Hotel redlich verdient. An diesem Abend wurde nicht mehr longiert und einige sind nach dem Znacht schon recht früh in ihren Zimmern verschwunden.

Morgens wieder das bekannte Bild: Während einige in Pjyamahosen ihren Hunden hinterher tapsten, wurden wieder Würstli auf die Wiesen verstreut und Vierbeiner auf die Suche geschickt. Nach dem Zmorgen trafen sich alle gemeinsam für ein Erinnerungsbild. Danach machten sich die ersten bereits auf den Heimweg. Andere übten sich im Longieren und / oder marschierten dem Murmeliweg entlang. Alle waren gespannt darauf, wie die Hunde auf die vielen pfeifenden Nager reagieren würden. Danach galt es auch für die Letzten Abschied zu nehmen vom Avers und in den Thurgau zurück zu kehren.

Fazit: Alle, die nicht dabei sein konnten, haben definitv einiges verpasst. Die drei Tage zuhinterst im Tal und ohne Natelempfang bei herrlichstem Sommerwetter waren erholsam und gemütlich. Wir hoffen daher einstimmig auf eine Wiederholung. In diesem Sinne ein ganz grosses Dankeschön an Bea und ihre Helfer!

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©Kynologischer Verein Weinfelden
Letzte Aktualisierung: 16.01.2012 - 13:01 Uhr